Von Pakse ging es morgens weiter nach Don Det. Nach einer kurzen Busfahrt waren wir am Ufer, von wo aus es nur noch mit einem kleinen Boot über den Mekong ging.
Am Boots-Anleger habe ich Matt getroffen, der ebenfalls rüberfahren sollte. Dass ich ihn danach noch öfter sehen würde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Gemeinsam sind wir auf die Insel gekommen und haben uns eine Unterkunft gesucht: kleine Bungalows direkt nebeneinander im Vixay Guesthouse, direkt am Fluss, mit eigener Terrasse und Hängematte. Für 200.000 Kip die Nacht ein richtig guter Deal, und mit den Zimmern direkt nebeneinander stand fest, dass wir die nächsten Tage viel zusammen unterwegs sein würden.
Auf Don Det habe ich es vor allem entspannt angehen lassen. Abends sind wir zusammen losgezogen und haben die Reggae-Bars der Insel unsicher gemacht. Dabei habe ich auch mein Stammrestaurant gefunden: das Namfon Restaurant. Super günstige Preise bei jeder Art von Gericht, sogar Steak für knapp drei Euro, und richtig gute Shakes, die ich danach jeden Tag und jeden Abend getrunken habe. Klare Empfehlung.
Richtig cool war außerdem, dass ich mit ein paar einheimischen Kindern im Mekong schwimmen gegangen bin. Ein kleines Abenteuer, denn der Fluss hatte ordentlich Strömung, und man wusste nie so genau, was sonst noch so im Wasser unterwegs war.
Nach dem Schwimmen gab es dann noch ein anderes Abenteuer: Ich bin in meinem Bungalow aufs Klo gegangen und auf einmal ausgesperrt. Die Badezimmertür ging nicht mehr auf, kein Fenster, und auch über mein Zimmer kam ich nicht raus. Durch den Lüftungsschacht konnte ich aber gerade noch ein Schild mit der Telefonnummer des Vermieters erkennen und ihn anrufen. Er kam, versuchte die Tür von außen zu öffnen, was nicht klappte, und musste sie am Ende aufbrechen.
Ungefähr 45 Minuten saß ich auf dem Klo fest, dann war ich wieder frei. Auch das ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde.
Lustig war außerdem ein Wiedersehen: Auf dem Bolaven Loop hatten Henry und ich im Bolaven Paradise ein ausländisches Pärchen kennengelernt, Katie und Jamie. Die beiden bin ich zufällig auch auf Don Det wieder über den Weg gelaufen. Abends haben wir uns verabredet, sind zusammen in die Reggae-Bar und haben dort in Ruhe ein paar Bier getrunken.
Nach einer schön entspannten Zeit auf Don Det ging es für mich weiter ins nächste Land: Kambodscha.
🍽️ Food-Spots
Mein Stammrestaurant auf Don Det. Super günstig, jegliche Gerichte, sogar Steak für knapp 3 Euro. Auch die Shakes sind sehr gut, davon hatte ich jeden Tag einen.