Istanbul war ein Zwischenstopp. Einen Tag rein, nächsten Morgen weiter nach Kuala Lumpur. Ich war 2023 schon mal hier, also kannte ich die Stadt. Diesmal war es anders, weil ich wusste, dass es jetzt wirklich losgeht.
Schon am Flughafen in Düsseldorf, noch vor dem Abflug, ist mir eine Frau aufgefallen. Ich dachte mir nichts dabei. Erst später habe ich herausgefunden, wer es war: Hülya Koçyiğit, eine der bekanntesten Schauspielerinnen der Türkei.
Von Sabiha Gökçen bin ich mit der Metro zum Central House Istanbul in der Nähe von Taksim gefahren. Die Metro ist die günstigste Option, hin und zurück zusammen um die 9 Euro. Das Zimmer war okay, sauber, gut gelegen. 7,5 von 10. Mehr muss es für eine Nacht nicht sein.
Den Abend habe ich zu Fuß verbracht. Erst zum Tekin Kebab in der Nähe der İstiklal. Adana bestellt, und der war richtig gut. Scharf, saftig, direkt vom Holzkohlegrill. Einen Tee gab’s kostenlos dazu. 8,5 von 10.
Danach bin ich die İstiklal Caddesi entlanggegangen, dann weiter Richtung Galata, am Galata-Turm vorbei und hoch zum Taksim.
Am nächsten Morgen bin ich beim Emek Börek frühstücken gegangen. Börek, frisch aus dem Ofen, für fast nichts. 8,5 von 10 für den Preis.
Danach noch kurz über den Basar bei Eminönü geschlendert. Voll, laut, bunt. Dann mit der Fähre von Eminönü nach Kadıköy rüber. Schöner Blick auf den Bosporus und die Skyline. In Kadıköy habe ich noch einen Dürüm beim İsos Döner gegessen. Geht so, 6,5 von 10, kein Vergleich zum Adana vom Vorabend.
Dann noch kurz in eine griechisch-orthodoxe Kirche in Kadıköy. Still, schön, anderes Gefühl als die Moscheen. Hat sich gelohnt, kurz reinzugehen.
Und dann zurück zum Flughafen. Weiter nach Kuala Lumpur.