Drei Tage Lissabon. Die Stadt ist hügelig, eng und überall ist was los.
Wir haben nahe Martim Moniz gewohnt. Zentral, gute Anbindung, das Viertel rund um die Mouraria ist ruhig und wenig touristisch. Frühstück am ersten Morgen bei der Pastelaria Doce Mila. Der Cappuccino war wirklich gut, preislich eher gehoben für Lissabon.
Castelo de São Jorge. Wir sind den Hügel hochgewandert durch die engen Gassen des Alfama-Viertels. Die Gassen selbst sind das eigentliche Erlebnis. Das Castelo haben wir nur von außen gesehen, die Schlangen waren lang und hätten sich nicht gelohnt.
Miradouro de São Pedro de Alcântara. Schöner Aussichtspunkt über die Dächer von Lissabon. Da war Livemusik, war ganz nett.
O Trevo: Bifana. Das klassische Pork-Sandwich. Günstig, deftig, echt. Soll sogar von Anthony Bourdain empfohlen worden sein. Danach haben wir noch frisch gepressten Orangensaft aus dem Supermarkt besorgt.
Miradouros abends. Wir haben Gebäck besorgt und sind dann zu den Aussichtspunkten: Miradouro de Santa Luzia und Miradouro das Portas do Sol. Beide mit Blick über das Alfama Richtung Tejo, beide schön zum Sonnenuntergang.
Quinta da Arealva: das versteckte Highlight. Wir sind den Weg vom Cristo Rei zu Fuß runter und am Wasser entlang gegangen. Die Quinta ist eine verlassene Anlage direkt am Tejo-Ufer, komplett mit Streetart bedeckt, mit Brückenblick. Danach sind wir noch durch den Jardim do Rio gelaufen. Ruhig, schön, weit weg vom Touristenstress. Diese Route kann ich sehr empfehlen.
Manteigaria. Die Pastéis de Nata kommen frisch aus dem Ofen. Warm, mit Zimt und Puderzucker. Wer in Lissabon ist und dort keine isst, hat etwas falsch gemacht.
Lissabon hat mehr zu bieten, als man denkt. Würde ich wieder hingehen.
🍽️ Food-Spots
Bifana, das klassische portugiesische Schweinefleisch-Sandwich. Deftig, günstig.
Google Maps öffnenFrühstückscafé in der Mouraria. Guter Cappuccino, frische Backwaren.
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