Ich hatte nicht allzu hohe Erwartungen von London, war aber überrascht, wie nett die Stadt ist. Wir hatten unser Quartier direkt im Spitalfields-Viertel, östlich der City.
Das Viertel rund um die Brick Lane und den Old Spitalfields Market ist gut. Tagsüber Vintage-Stores, Kaffeeläden, Street Art. Abends füllen sich die Pubs mit Leuten aus den umliegenden Büros. Dichte Backsteinfassaden, Mix-Kultur.
Essen war gut, aber teuer. Das ist bei London halt so.
Der Sky Garden war ein echtes Highlight. Kostenlos, Ausblick über ganz London von einem Wolkenkratzer mitten in der City. Wir wollten spontan rein, wurden aber darauf hingewiesen, dass man vorbuchen muss. Nächster freier Termin: in einem Monat. Wir haben den Security-Mitarbeiter gefragt, ob wir irgendwie reinkommen. Er hat uns kommentarlos an der gesamten Schlange vorbeigeführt und wir waren sofort drin. Etwa eine halbe Stunde gespart.
Der Uber Boat auf der Themse lohnt sich. Günstig, und man sieht dabei mehr von der Stadt als mit der Tube.
British Museum. Eintritt kostenlos. Die griechischen Skulpturen sind besonders sehenswert, besonders für unseren Griechen Chris.
St. James’s Park und die Kensington Gardens sind trotz ihrer Lage mitten in der Stadt ruhig und grün. Vom Park läuft man direkt zum Buckingham Palace, man steht quasi einfach davor.
London ist teuer, aber mit der richtigen Planung bekommt man viel dafür. Kostenlose Museen, Uber Boat statt Taxi, Spitalfields statt Zentrum.