Erster Besuch: Von Siem Reap aus ging es für mich zum ersten Mal nach Phnom Penh, zusammen mit Laura und Otis. Abends losgefahren, rund sechs Stunden mit einer komplett eiskalten Klimaanlage, und erst spätabends angekommen. Übernachtet haben wir im Central Day Hotel.
Am nächsten Tag ging es für uns, nach einem kurzen Zwischenstopp im Kengkong Restaurant, zum Tuol Sleng Genocide Museum. Eines der bedrückendsten Museen, in denen ich bisher war. Die Geschichte wurde vor allem über den Audioguide sehr eindringlich vermittelt, dazu kamen Räume, die noch fast im Originalzustand sind. Schwer, das alles mitzubekommen, aber absolut wert, sich das anzusehen.
Geschockt von dem, was wir gesehen hatten, sind wir abends nur noch Pizza essen gegangen, bei Burrata Republic. Sehr gute Pizza zu einem fairen Preis.
Das war dann auch schon der erste kurze Ausflug nach Phnom Penh für mich. Von dort ging es weiter runter nach Koh Rong, während die anderen leider zurück mussten und nach Hause geflogen sind.
Zweiter Besuch: Nach Koh Rong bin ich noch mal nach Phnom Penh zurückgekommen, diesmal für fast eine Woche. Eingecheckt habe ich im Onederz Hostel, sehr entspannt, mit einer richtig guten Bar, schönem Ausblick und günstigen Bierpreisen.
Dort hatte ich ein besonderes Wiedersehen: meinen chinesischen Freund aus dem Zug von Shenzhen nach Shanghai. Er hat mir einiges von der Stadt gezeigt und mich mit ein paar seiner Freunde bekannt gemacht, darunter ein Mitglied des kambodschanischen Königshauses. Er hat mir Rooftop-Ausblicke gezeigt, und wir haben einen seiner Freunde getroffen, der mir das Waisenhaus gezeigt hat, das sie unterstützen.
Abends waren wir zusammen Hot Pot essen, auch das eine sehr gute Sache. Den nächsten Vormittag habe ich dann erst mal nur entspannt und gechillt.
Am Tag danach habe ich in Phnom Penh Lucky und Matt wiedergetroffen, die mir unterwegs schon öfter über den Weg gelaufen sind. Mit ein paar anderen aus der Truppe sind wir gemeinsam ins Stadion gegangen, zum Spiel zwischen Boeung Ket und Visakha FC. Gewonnen hat am Ende die Gastmannschaft, aber es war ein richtig cooles Erlebnis mit den Jungs.
Abends sind wir gemeinsam über die Chaktomuk Walk Street gelaufen und haben noch eine Bootsfahrt auf dem Fluss gemacht, mit einem schönen Ausblick über die Stadt, für 5 Dollar.
Am nächsten Tag ging es mit der Truppe zu den Killing Fields. Auch das ein besonderer, bedrückender Ort, wenn auch nicht ganz so eindringlich dargestellt wie im Tuol-Sleng-Museum.
Danach waren wir noch essen, und ich habe dort zum ersten Mal Schnecken probiert. Komischer Geschmack, nicht lecker, muss ich nicht noch mal haben.
Abends war ich noch mal unterwegs mit meinem chinesischen Freund und seinen Leuten, Abendessen und ein paar Bier zusammen. Von ihm habe ich auch ein schönes Mao-Zedong-Abzeichen geschenkt bekommen. Danach sind wir mit der Truppe noch auf den Phsar-Thmei-Markt (Central Market) mitten im Zentrum, wo es viele Sachen zu guten Preisen gab. Ich habe mir zum Beispiel ein Kambodscha-Trikot für 4 Dollar und eine Oakley-Sonnenbrille für 3 Dollar gekauft.
Abendessen gab es danach noch auf dem Phnom Penh Night Market direkt am Fluss um die Ecke vom Hostel. Zu viert, mit Matt, dem Amerikaner Hayden und dem Deutschen Leo, haben wir danach im Hostel-Pool noch vier Biertürme geleert, je drei Liter für 8 Dollar pro Turm.
Im Anschluss sind wir noch mit ein paar Mitarbeitern vom Hostel feiern gegangen, in einem Club, auch das noch mal sehr lustig.
Am nächsten Tag ging es für mich weiter nach Saigon, wo ich die anderen auch noch mal wiedertreffen sollte.
🍽️ Food-Spots
Sehr gute Pizza zu einem fairen Preis.
Abendessen direkt am Fluss, zentral und günstig.